Rückblick auf München

Fast ein Monat ist nun schon vorbei, dennoch sind die Erinnerungen nach wie vor omnipräsent. Zum Abschluss meiner diesjährigen IPP-Saison möchte ich daher noch über den Aufenthalt in der bayerischen Landeshauptstadt München berichten.

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IMG-20190718-WA0011Auf der Zugfahrt von Berlin nach München war allen bereits klar, dass es die letzte gemeinsame Zugfahrt sein wird; langsam aber sicher nahm die gemeinsame Zeit ein Ende. Umso mehr genoss die Gruppe 10 diese, auch direkt am ersten Tag, als ein ehemaliger PAD-Preisträger (Joonas aus Estland), der inzwischen an der TU München studiert, uns seine „Highlights“ der Stadt zeigte und mit uns zum Abendessen ging.

Am folgenden Tag konnte die Gruppe den Vormittag königlich auf Schloss Nymphenburg verbringen und sich in den verschiedenen Räumen und Gebäuden der Schlossanlage umsehen, sei es in der Schönheitsgalerie König Ludwigs I. oder im Marstallmuseum. Noch vor Ort suchten wir uns in der Nähe des Schlosses einen schattigen Platz, um gemeinsam über das zu sprechen, was uns am Nachmittag erwartete: Der Besuch im ehemaligen Konzentrationslager in Dachau.  Bevor wir zur Gedenkstätte fuhren, ordneten wir historische Ereignisse den richtigen Jahreszahlen zu und brachten die Geschehnisse des Deutschen Reichs in Verbindung mit den Geschehnissen in Dachau. Gestärkt mit diesen Informationen war es möglich, den Rundgang in der Gedenkstätte vertieft und konzentriert wahrzunehmen und zu verfolgen. Nachdem wir wieder in München, genauer gesagt im Olympiazentrum, ankamen, gab es die Möglichkeit, über das Gesehene nochmals zu sprechen. Jede und jeder durfte sich ein Foto nehmen, welches sie bzw. ihn am meisten in Erinnerung bleiben wird. Uns allen war klar, dass das, was damals passierte, nie wieder passieren darf. Auf dem Olympiaturm und dem nahegelegenen Toolwood-Festival ließen wir den Abend ausklingen.

Eines der Highlights des Münchner Aufenthalts war – neben dem typischen bayerischen Essen, den Besuch der Hofbräu-Brauerei, der exklusiven Führung in der Allianz-Arena – sicherlich die Fahrt zur Zugspitze und die allgemein paradoxe Situation, oben in der Höhe Schnee zu sehen und zu rodeln und unten im Tal bei strahlendem Sonnenschein Tretboot fahren zu können. Jedes Jahr aufs Neue ist es ein besonderes Erlebnis, in die Augen derjenigen Preisträgerinnen und Preisträger zu sehen, die noch nie in ihrem Leben Schnee gesehen haben. Gemeinsam ging es auf der Zugspitze dann für einige Minuten zum Mittagessen ins Nachbarland Österreich nach Tirol und anschließend zum Eibsee zum Tret- und Rutschenbootfahren.

Hart war auch in diesem Jahr der Abschied. Eine Gruppe loszulassen, die man sehr ans Herz geschlossen hat, ist nicht leicht. Gemeinsam haben wir mit der Gruppe 10, meinen „Nudeln“, so viele tolle, schöne, unvergessliche Momente erlebt, dass man am Ende der IPP-Saison zwar einerseits traurig ist, weil alles vorbei ist, aber auf der anderen Seite auch dankbar für jede einzelne Erfahrung, für jedes einzelne Gespräch, für jeden einzelnen Menschen sein kann. Danke PAD!

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