Wenn ein Plan Gestalt annimmt

20190624_195857Dieser Glückskeks-Spruch ist so treffend wie kaum ein anderer für die letzten Tage: „Ein Plan, an dem Sie lange gebastelt haben, nimmt konkrete Formen an.“ Vergangene Woche begann mein inzwischen viertes Abenteuer im Internationalen Preisträgerprogramm (IPP).

 

 

20190620_194041Lange, sehr lange habe ich mich gefreut und nun war der Tag der Ankunft der Preisträgerinnen und Preisträger endlich da. Traditionell besprachen wir Reiseleiter am Vorabend – aktuell sind sieben Kolleginnen und Kollegen mit mir unterwegs – wer welche Transfers von Flughäfen bzw. Bahnhöfen übernimmt. Den ganzen Tag waren wir unterwegs, um unsere Preisträgerinnen und Preisträger aus allen Herren Ländern abzuholen, ich freute mich besonders auf Armenien, Indien, Ungarn, Schweden, Estland und Paraguay. Diese sechs Nationen bilden seit einer Woche die Gruppe 10 – zusammen mit meiner Assistentin Kathi und dem deutschen Begegnungsschüler Lukas.

Spätestens die Frage eines Preisträgers während der Zugfahrt von Köln nach Bonn, ob Deutsche denn wirklich in so kleinen Häusern wohnen würden (gemeint waren Gartenhäuschen in Schrebergärten entlang der Bahnstrecke) machte klar: Es ist wieder Zeit, Deutschland und all seine Besonderheiten der Welt zeigen zu dürfen.

20190622_113529Während unserer ersten Station in Bonn beschäftigten wir uns im Haus der Geschichte u.a. mit der deutschen Teilung, beim Stadtspiel wurden Bonner gefragt, was es denn mit dem ominösen „Halven Hahn“ auf sich hat, bei der Wanderung zum Drachenfels zeigten die Reiseleiter mit dem Nibelungenlied ihr schauspielerisches Können, in der FLUCHTGEFAHR bewiesen wir Geschick und Teamfähigkeit und entkamen allen Escape-Räumen innerhalb von 60 Minuten, der Kinofilm „Ballon“ vertiefte nochmals die deutsche Teilung, in der Rheinaue konnten wir einen lauen Sommerabend genießen, die Universität Bonn informierte über Studienmöglichkeiten in Deutschland und beim internationalen Abend am letzten Tag präsentierten sich die teilnehmenden Nationen auf eine sehr kreative und abwechslungsreiche Art und Weise:

Bei der traditionellen PAD-Olympiade, die von den Assistentinnen und Assistenten auf der Uniwiese organisiert wurde, belegte meine Gruppe den zweiten Platz. Eine der Aufgaben bestand darin, Nudeln mit dem Mund aufeinander aufzufädeln. Da diese Aufgabe für besonders viel Vergnügen sorgte, war schnell klar, wie der inoffizielle Name unserer Gruppe lauten wird: Die Nudeln … Mit dem Ruf „Wo sind die Nudeln? – Hier sind die Nudeln?“ werden wir auch weiterhin einige Blicke auf uns ziehen.

Nun sind die Nudeln, die Preisträgerinnen und Preisträger meiner Gruppe, in der Gastfamilie in Essen. Selten ist es mir so schwer gefallen, die Gruppe „abzugeben“ … Schon jetzt habe ich alle sehr ans Herz geschlossen. Umso mehr freue ich mich bereits jetzt auf die nächste Station in Berlin und das bunte Programm, das uns dort erwarten wird.

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