Wie hat das IPP mein Leben verändert?

von Raj aus Indien, IPP 2017

Ich bin sehr dankbar und schätze diese Gelegenheit hoch, meine Erfahrung zum PAD-Stipendiums mitzuteilen. Das vier-wöchige Internationale Preisträger-Programm hat sich bemüht, junge Köpfe in einer neuen Lernumgebung zu fördern, die für das Erlernen neuer Dinge sehr wichtig ist.
Die erste Woche waren wir in Bonn und da hatten wir einen internationalen Abend , wo wir alle unsere Länder dargestellt haben. Die Aussage stimmt hundertprozentig : Tradition und Kultur sind das Herz und die Seele eines Landes. Ich habe viele Leute aus verschiedenen Ländern sowie ihre Kulturen kennengelernt und Freundschaften geschlossen.
Die nächsten zwei Wochen war ich bei meiner Gastfamilie in Greifswald. Oskar (15) war mein Gastpartner. Wir hatten dieselben Interessen. Wir hörten gern Musik und spielten am Computer. Der Familienaufenthalt war super. Noch dazu habe ich Oskars Oma kennengelernt. Sie ist nett und hat leckeres Essen gekocht. Ich habe es genossen, mit meiner Gastfamilie auf Deutsch zu reden und über Indien zu erzählen. Sie haben mir auch über Deutschland und seine Kultur mitgeteilt. Noch einen anderen Aspekt, den ich echt schön gefunden habe, möchte ich erwähnen.

Meine Gastmutti hat mir Lebenswerte beigebracht. Sie hat sich bemüht und hat kleine Zettel gemacht. Auf diesem Zettel stand jeweils ein Zitat über Erfolg, Leben usw. Jeden Tag habe ich einen Zettel geöffnet und habe dadurch viele wichtige Aspekte und Sachen gelernt. Nach meiner Meinung ist es so: Ein Zettel am Tag, mit dem Stress keinen Plag.

Oskar und ich sind zusammen zur Schule (Friedrich-Ludwig Jahn Gymnasium) gefahren und ich habe mit ihm an den Unterrichten der 9. Klasse teilgenommen. In der Schule wurde ich herzlich aufgenommen und akzeptiert, sowohl von Lehrern, als auch von Schülerinnen und Schülern. Die Unterrichte waren ausgezeichnet. Die Lehrer waren prima und die Kommilitonen waren hilfsbereit und begeistert. Diese Erfahrung ist unvergesslich.
Danach waren wir in die Hauptstadt Deutschlands- Berlin. Ich habe die Stadt sehr jung und farbig gefunden. Wir haben eine Stadtrundfahrt gemacht und nicht nur die historische Monumente (wie Brandenburger Tor) besichtigt sondern auch die Politik nah erlebt (Reichstag Tour). Das Graffiti der Stadt hat mir am besten gefallen.
Darüber hinaus sah es so aus, als ob meine Träume sich verwirklicht wurden, wenn wir TU Berlin besuchten. Wir wurden über Studium in Deutschland von DAAD beraten. Ich habe vor, an Technische Universität zu studieren, nach Exzellenz zu streben, neue Perspektiven zu suchen und meine Träume zu erfüllen.
Unsere letzte Stadt war München. Wir waren in zahlreichen Orten wie Allianz Arena (Paradies für Football-Freaks) und BMW Welt (ich fand es echt cool, da ich besonders stark an Automobiles interessiert bin). Noch dazu als ich in München war, konnte ich auch den Unterschied zwischen berlinische und bayerische Dialekt bemerken. Wir waren auch auf den höchsten Berggipfel Deutschlands – die Zugspitze.
Ich hatte eine wunderbare Lernerfahrung und habe nicht nur die Sprache im Unterrichtsraum gelernt, sondern auch die Kultur, Küche und Geschichte Deutschlands entdeckt. Die deutsche Kultur hat mich fasziniert und sehr gut gefallen. Sie bezieht sich nicht nur auf Fußball, welt-berühmte Autos, Bayerische Bier und Pünktlichkeit, aber auch Ordentlichkeit, Höflichkeit, Spaß und Abenteuer.
Ich habe Wertvolles durch dieses Programm lernen und erfahren dürfen. Es wird für meinen weiteren Lebensweg mit Sicherheit von Bedeutung sein.
Außerdem habe ich mich persönlich weiterentwickelt, meinen Horizont erweitert und neue Erfahrungen gesammelt. Das Programm hat mir tatsächlich viel geholfen.
Die Verabschiedung hat mich sehr gerührt. Ich danke Kultusminister Konferenz, Pädagogischer Austauschdienst und Goethe Institut von ganzem Herzen dafür, was Sie für mich gemacht haben. Vielen Dank für diese tolle Gelegenheit, Unterstützung und Förderung. Ich freue mich darauf, eine längere, erfüllende Beziehung mit PAD zu haben. Ich bin sicher, dass ich im Gegenzug einen mehrjährigen Beitrag leisten kann.

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