Nach der Tagung ist vor der Tagung

Zwei Wochen ist die diesjährige Reiseleiterteam-Tagung nun schon her, spätestens mit dem Eintrudeln der Reisekostenerstattung wird man noch einmal an die wunderbaren Tage in Köln-Riehl erinnert.

Die allgemeine Planung der Tagung vom 14. bis zum 18. November glich dem Ablauf in Hamburg vor einem Jahr. Nach einem fröhlichen Wiedersehen trafen sich alle Tagungsteilnehmer zur Begrüßungsveranstaltung. Organisatorisches wurde geklärt und das ausgeklügelte System der Essensmarken präsentiert, welches die Jugendherberge erdacht hatte. Besonderes Augenmerk wurde auf die nötige Anmeldung für den Verzehr einer Rindwurst gelegt, welche den glücklichen Exkursionsteilnehmern zur Senfmühle am Folgetag gereicht werden würde- falls denn gewünscht.

Mit einem fantastischen Blick auf den Rhein aus den oberen Stockwerken der Jugendherberge wachten die Tagungsgäste am Freitag Morgen auf, nach einem reichhaltigen Frühstück ging es auf unterschiedliche Exkursionen: Die Senfmühle und das Farina-Haus wurden besucht, der DuMont-Druckverlag besichtigt und das historisch-hippe Ehrenfeld erkundet.

Im Erfahrungsaustausch am Nachmittag wurden in gemischten Gruppen die Erlebnisse der Saison Revue passiert und neue Ideen diskutiert, um mögliche Programmverbesserungen zu erarbeiten. Anschließend werteten die jeweiligen Gruppen die Ausflüge des Vormittags für die Abschlussveranstaltung aus. Für das leibliche Wohl war zu jeder Zeit gesorgt, neben den Hauptmahlzeiten fand man sich zwischendurch zum „Snacken und Schnacken“ ein.

Am Abend war es endlich soweit: Die als „gemütlich und noch witziger“ angekündigte Überraschung fand statt: Anderthalb Stunden Lachyoga. Singend, klatschend und tanzend verwandelte sich der Konferenzsaal in einen Ort schier unendlicher Freude. Sorgen wurden in unsichtbare Mülltonnen gestopft und fort getreten, Handherzen verteilt und mit Sicherheit fand so manch ein Reiseleiter in der Übung „Miesmuschel“ einen erfrischenden Energizer für die nächste PAD-Saison…

Wem die Eindrücke dieser Überraschung und des Tages im Allgemeinen noch nicht genug waren, der machte sich anschließend zu einer nächtlichen Erkundungstour Kölns auf.

Etwas müder als am Vortag fanden sich die Tagungsteilnehmer am Samstag zu verschiedensten Workshops und Seminaren ein, welche in den jeweiligen Betreuergruppen abgehalten wurden. Hier wurde zu „diversitätsbewusster Kooperation in multinationalen Gruppen“ gearbeitet, erste Einblicke ins Jugendschutzgesetz wurden gegeben oder die Fähigkeiten der Improvisation ausgebaut. Und schließlich war es schon Abend und ausgewählte Informationsboten präsentierten die Programmpunkte der vergangenen Tage.Mit einem dreifachen „Sehr gut, sehr gut, jaaaa“ beendeten wir den offiziellen Teil der Tagung, doch in der Bar fand man sich noch auf einen letzten Orangensaft zusammen, ehe es am Sonntag hieß, wieder in den Alltag zurückzukehren. Was für ein erfülltes Wochenende!

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