Ein Internationaler Abend in Bonn

Nun schon vor fast einem Monat endete meine PAD-Saison 2018, dieses Jahr mit der Gruppe 27. Vier Wochen voller Erlebnisse und Erfahrungen, sowohl für die Preisträger als auch für das Reiseleitungsteam- sie wirken bis heute nach. Und so kommt im Laufe des gewohnten Alltags hin und wieder plötzlich eine Erinnerung hoch.

Eine solche Erinnerung handelt vom Internationalen Abend in Bonn, der gleichzeitig eine Art Abschluss der ersten Etappe darstellte. Schon am ersten Tag des Programms, als die Preisträger gerade angekommen waren, kamen die ersten aufgeregten Nachfragen zum IA: Wie viel Zeit haben wir, um unser Land vorzustellen? In welcher Reihenfolge werden die Beiträge vorgetragen? Gibt es ein Mikrofon?

Auch die Begegnungsschüler, denen traditionellerweise die Aufgabe der Organisation des Internationalen Abends zukommt, stellten sich diese Fragen und arbeiteten ein Konzept für DAS Event der Bonner Kulturszene aus.

Schließlich war der Tag gekommen, die vier Gruppen unserer Schiene versammelten sich im CJD nahe der Zentrale des PAD, um sich zunächst am reichhaltigen Buffet des Etablissements zu stärken. Letzte Absprachen wurden hinter vorgehaltener Hand in den Ländergruppen getroffen, denn um den Überraschungseffekt nicht zu verderben durfte natürlich keiner der Zuschauer wissen, welches Programm sich die Nationen ausgedacht hatten.

Und Überraschungen gab es eine Menge: Nachdem die Menge im Veranstaltungssaal Platz genommen hatte und vom BGS-Team begrüßt worden war, stellten die Reiseleiter zwei ganz besondere Gäste vor, welche dem Abend mit ihrer durchlauchten Anwesenheit eine einmalige Atmosphäre verliehen: Zum einen gab sich Fräulein Jenny S. die Ehre, höchstpersönlich vom PAD-Hauptquartier eingeflogen. Zum anderen überraschte der Sonderbeobachter und Jugendbeauftragte  Kay F. vom Auswärtigen Amt, der aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden darf, mit seinem unangekündigten Besuch.

Um diese glamourösen Prominenzen bereichert nahm der Abend seinen Lauf: Einer Lotterie gleich wurde die Reihenfolge der Länderbeiträge gelost, die jeweilige Nation musste anhand der Länderumrisse erkannt werden, welche das Moderatorenteam mithilfe der neuesten Technik in Sekundenschnelle aus den Tiefen des Internets hervorholte. Es folgte ein kultureller Trip um die Welt. In Venezuela probierten wir typische Süßigkeiten und wurden über die momentan prekäre Situation trotz enormer Erdölvorkommen aufgeklärt. Die Delegation aus Japan sorgte mit einem Quiz und viel Humor für Wissenszuwachs und Lachmuskelkater. Im Team Portugal offenbarte sich eine zukünftige Pop-Queen durch einen traditionellen Song ihres Landes, nachdem die Vielzahl an verschiedenen Dialekten der portugiesischen Sprache durch phonetische Beispiele dargestellt worden war. Die Preisträgerinnen aus Zentralasien räumten endlich mit einer viel Verwirrung stiftenden Frage auf: „Viele von euch denken sich sicherlich: Heißt es Kirgistan, Kirgisistan oder Kirgisien? Wir sagen euch: Es ist egal, Hauptsache ihr habt Spaß!“

Der Spaß ging nach der Pause mit einem Beitrag des weltberühmten RLTT (Reiseleiterteam-Theater) weiter, welches unter tosenden Beifall die Uraufführung ihres neuesten Kassenschlagers „Toni und Froni“ feierte. Anschließend wurde traditionelle Kleidung der Elfenbeinküste vorgestellt und in Benin feierten wir eine Hochzeit auf dem Lande.

Schließlich wurde die Tanzfläche eröffnet, um den Abend schwingenden Fußes ausklingen zu lassen. Was für ein Abschluss der Bonner Tage!

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