Zum letzten Mal im Bunker

IMG_5730Da das Budget im DPlus-Programm besonders eng gestrickt ist, bin ich während des Berlinaufenthalts darauf angewiesen, möglichst viel kostenfreie Programmpunkte zu buchen oder selbst etwas zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu erklären. Nur gut, dass ich nicht zum ersten Mal in Berlin bin.

Am Vormittag des letzten vollen Tages starteten wir in Richtung Mitte zum Gendarmenmarkt. In der Ritter Sport Bunte Schokowelt gab es Gelegenheit, nochmal ordentlich Mitbringsel für Zuhause einzukaufen. Auf dem Gendarmenmarkt gab es aufgrund des wenige Tage zuvor dort stattfindenden Classic Open Air leider nicht so viel zu sehen; aber zum Glück konnte ich mit Fotos gut zeigen, wie der Gendarmenmarkt in den verschiedenen Jahreszeiten aussieht. Vor allem die Darstellung mit dem Weihnachtsmarkt beeindruckte die Schülergruppe sehr.

Mittags zogen wir weiter in Richtung Kurfürstendamm und besuchten zunächst das Hard Rock Café und anschließend das Museum „Story of Berlin“. Schon der Weg dorthin ließ nichts Gutes verlauten. Eigentlich war ich es gewohnt, durch eine Art Shopping-Center zum Museum zu gelangen. Nun musste man über die Feuerwehreinfahrt und einen Hintereingang das Gelände betreten. Ich schätzte das Museum vor allem wegen der angebotenen Bunkerführung. Und damit war ich nicht der einzige. Der Atomschutzbunker zählte zu den Besuchermagneten des Museums. Wie ich dann während der Führung am 9. Juli 2018 erfahren musste, gehörte unsere Gruppe zu einer der letzten, die den Bunker noch besichtigen konnte. Auf unbestimmte Zeit wird der Bunker aufgrund von Bauarbeiten am Ku’damm-Karree geschlossen. Ob und in welcher Form er wieder öffnen wird, bleibt fraglich. Schade … Denn damit verliere ich eine sonst recht interessanten Programmpunkt während der Berlinaufenthalte. Ohne Bunker ist „Story of Berlin“ nicht mal mehr halb so interessant.

Die anschließende Freizeit am Ku’damm nutzten alle zum Abschluss-Shopping. Auf Wunsch der Gruppe holte ich diese dann nach einiger Zeit zur freien Verfügung wieder am Ku’damm ab, um gemeinsam zum Hotel zu fahren und dort bei einem Asiaten zu Abend zu essen. Die Überraschung für den Abend bestand dann im Besuch des legendären Nachtclubs Matrix. Damit haben wir – die bulgarische Lehrerin, die mich in der Vorbereitung und Durchführung der Reise unterstützte und ich – voll ins Schwarze getroffen. Alle haben sich sehr gefreut! Bei „DiscoDlight“, einem speziellen Angebot für Schulklassen, konnte die bulgarische Gruppe bis Mitternacht feiern. Einen besseren Abschlussabend in Deutschland hätte man sich nicht vorstellen können. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

 

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