Wieso eigentlich Bonn?

IMG_20180701_185436_598von Mohammed Bahaaeldin

Wenn man einen Abiturienten an einer deutschen Schule in Ägypten fragt, wo er gerne in Deutschland studieren würde, hört man immer die gleiche Antwort: München, Berlin oder Aachen. Das sind auch die 3 Städte, wo sich die meisten ägyptischen Studenten befinden. In Bonn studiert keiner aus meiner Schule, nicht mal aus den älteren Jahrgängen. Ich wurde auch mehrmals von meinen Kommilitonen an der Uni gefragt, wieso ich Bonn gewählt habe. Hinter dieser Entscheidung stecken mehrere Gründe.

Bonn habe ich zum ersten Mal als Preisträger besichtigt. Die fünf Tage haben schon gereicht, dass ich mich in der Stadt verliebe, wo mein Opa früher als Kulturberater gearbeitet hat. Obwohl die alte Hauptstadt eine kleine Stadt ist (besonders im Vergleich zu Kairo), war unser Programm in Bonn sehr voll, des es gab viel zu sehen. Wir waren am ersten Tag im Haus der Geschichte, wo man Deutschlands Entwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg kostenlos selber erleben kann. Genau daneben befindet sich das Kunstmuseum, ein berühmte Ausstellung für Kunstwerke der Rheinischen Expressionisten, wo wir beim IPP die Gelegenheit hatten, selber ein paar Portraits voneinander zu malen.

Ich persönlich wurde am 2ten Tag von dem Uni-Hauptgebäude fasziniert. Ursprünglich die Residenz des Kölner Kurfürsten, das gelbe Schloss ist ein Symbol der Stadt Bonn. Schon bei der Veranstaltung des DAADs in einem der vielen Hörsäle, konnte ich mir vorstellen, dass ich einmal hier studieren würde. Tatsächlich hatte ich auch im ersten Semester das Fach medizinische Terminologie in Hörsaal XI, genau ein Stockwerk über wo ich vor einem Jahr saß.

IMG-20180811-WA0002In der Stadt zu studieren, wo der PAD seinen Sitz hat, hat mehrere Vorteile. Zum einen konnte ich im Juli Leon, einen Begegnungsschüler aus meinem Jahr beim IPP, treffen, da er dieses Jahr Reiseassistent bei einem der Gruppen war. Am nächsten Tag durfte ich, zusammen mit meiner Freundin und Lina Kamal, auch eine Preisträgerin aus meinem Jahr, zum Internationalen Abend im President Hotel, was wirklich schöne Erinnerungen zum Leben brachte. Außerdem konnte ich genau nach meiner Klausurphase mit meiner Reiseassistentin Lisa Gruber und ihrer Gruppe (sie ist dieses Jahr Leiterin) nach Köln, wo ich dieses Mal die Stadt nicht vom Kölner Dom, sondern vom Wolkenkratzer der anderen Seite sah. Abends durfte ich wieder mit ihrer Gruppe auf der Nachtwächtertour mit dem gleichen Mann, der meine Gruppe 2 Jahre davor durch die Innenstadt Bonns geführt hat.

So ist Bonn für mich der perfekte Ort. Ich werde mich immer, dank den vielen Erinnerungen, die ich beim PAD gemacht habe, an der Stadt Bonn gebunden fühlen.

 

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