Fairnesspreis für Øyvind

Die Internationale Deutscholympiade (IDO) ist der größte Wettbewerb der deutschen Sprache auf der ganzen Welt. Øyvind Pedersen aus Norwegen hat es unter die Gewinner geschafft – aber nicht (nur) wegen seiner Deutschkenntnisse…

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Øyvind Pedersen war 2017 mit Deutschland Plus bei einer Gastfamilie in Bayern. Jetzt hat er einen besonderen Preis gewonnen. Foto: Goethe-Institut/Andree Kaiser


Über 140 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren aus rund 73 Ländern – so viele waren es noch nie. Seit zehn Jahren organisiert das Goethe-Institut zusammen mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband (IDV) die Internationale Deutscholympiade. Aber die diesjährige Veranstaltung am Goethe-Institut Freiburg vom 15. bis 28. Juli war der Wettbewerb mit den bisher meisten jungen Deutschlernerinnen und Deutschlernern. Die  Internationale Deutscholympiade wird in drei Sprachstufen ausgetragen: A1, B1 und B2.
Øyvind Pedersen hat zwar in keiner der drei Kategorien gewonnen, aber er wurde trotzdem ausgezeichnet. Der junge Norweger bekam den Fairnesspreis für sein besonderes Engagement im sozialen Miteinander während des Wettbewerbs. Die Betreuerinnen und Betreuer hatten ihn ausgewählt, weil sie gemerkt hatten, wie sehr sich Øyvind dafür eingesetzt hatte, dass niemand unfair behandelt wird.

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Fairness ist gefragt: Bei der Internationalen Deutscholympiade müssen die Teilnehmenden auch zeigen, dass sie sich in einer Gruppe gut einbringen können. Foto: Goethe-Institut/Andree Kaiser

Für den jungen Norweger war die Deutscholympiade in Freiburg nicht der erste Aufenthalt in Deutschland: Øyvind hat schon 2017 an einer deutschen Schule den Unterricht kennengelernt.

Die Norwegische Gruppe beim DeutschlandPlus-Programm

Øyvind mit seiner norwegischen Gruppe beim DeutschlandPlus Programm 2017

Er nahm an dem Sprachkursprogramm Deutschland Plus teil und lebte bei einer Gastfamilie in Mainburg, einer Kleinstadt im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Für drei Wochen besuchte er das Gabelsberger Gymnasium. Offenbar hat es ihm so gut gefallen, dass er sich auch ein Studium in Deutschland vorstellen kann:

„Ich lerne Deutsch, weil es mir Spaß macht, mich mit anderen Sprachen und Kulturen zu beschäftigen. Ich finde es spannend, mit anderen Menschen in anderen Sprachen kommunizieren zu können als nur auf Norwegisch und Englisch. Und ich kann mir auch vorstellen, nach dem Abitur in Deutschland zu studieren. Deshalb war es schon gut, Deutsch gewählt zu haben.“ 

Wir freuen uns sehr und sagen: Gratulation, lieber Øyvind!

Du kannst dir auch vorstellen, in Deutschland zu studieren?  PASCH-Mentor John hat einige Tipps dafür zusammengestellt!

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