Traumziel: Studium in Deutschland

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John Tumusiime berichtet jungen Preisträgerinnen und Preisträgern aus den Gruppen 11-17 (Jahrgang 2018) von seinen Erfahrungen mit dem Studium in Deutschland

Wie geht es nach dem Prämienprogramm weiter? Viele Jugendliche, die mit DeutschlandPlus oder als Internationale Preisträger (IPP) für einige Wochen nach Deutschland gekommen sind, denken darüber nach, für ein Studium zurückzukehren. Einer, der das geschafft hat, ist John Tumusiime aus Uganda. Er studiert Medizin an der Universität Bonn und gibt den internationalen Preisträgergruppen Tipps, wie sie ihre Studienträume wahr werden lassen können.

„Ich war in derselben Situation wie ihr. Mit dem Preisträgerprogramm bin ich nach Deutschland gekommen und habe zuerst Bonn kennengelernt. Die Stadt hat mich begeistert – vor allem der Hofgarten, der hat mir besonders gut gefallen. So kam ich auf die Idee, in Bonn zu studieren – und es hat geklappt!“

John Tusiime spricht im Hörsaal der Geologen an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität vor 70 Jugendlichen aus 18 verschiedenen Nationen. Alle hören ihm zu – trotz wenig Schlaf und vieler neuer Eindrücke in den letzten Tagen. John weiß als Alumni des IPP-Programms, welche Überlegungen, Ängste und Hoffnungen für die jungen Preisträgerinnen und Preisträger mit einem Studium in Deutschland verbunden sind.

Viele stellen sich zuerst die Frage: Wo kann ich eigentlich was in Deutschland studieren? Einen guten Überblick darüber gibt es auf der Datenbank „Hochschulkompass“.

Welche Voraussetzungen man mitbringen muss, um ein Studium in Deutschland zu beginnen, das gibt es bespielsweise bei „study-in-de“ nachzulesen.

Eine große Sorge ist häufig die Finanzierung. Ein Studium an einer Universität ist in Deutschland zwar kostenlos, aber für Miete, Essen, öffentliche Verkehrsmittel und andere tägliche Ausgaben braucht man trotzdem Geld. Hier können die Stipendiendatenbanken weiterhelfen. Besonders wichtig: Rechtzeitig nach einem geeigneten Stipendium suchen und die Bewerbungsfristen beachten – manchmal ändern sich Abläufe und auch Bedingungen!

Aber ist es nicht sehr schwer, auf Deutsch zu studieren, wenn man die Sprache noch nicht perfekt beherrscht? Auch auf diese Frage hat John eine Antwort:

 

Wer gerade ein Studium in Deutschland begonnen hat und gerne etwas Unterstützung hätte, für den ist auch das Mentoring-Programm der PASCH-Initiative eine gute Möglichkeit.

Das PASCH Mentoring-Programm bietet ehemaligen Schülerinnen und Schülern von PASCH-Schulen und IPP-Alumni, die ein Studium in Deutschland beginnen oder begonnen haben, die Möglichkeit, sich mit erfahrenen PASCH-Alumni zu vernetzen. Auch hier engagiert sich John als Mentor und hat einen guten Tipp für alle, die mit ihrem Studium gerade erst begonnen haben:

„Ein Studium in Deutschland ist es tausend mal wert. Es ist natürlich leichter für euch, als es damals für eure Vorgänger war. Also, probiert es doch mal. Ihr werdet überrascht sein, wie es alles danach reibungslos fließen kann. Viel Spaß und Glück dabei. Wir stehen immer hinter euch. Fühlt euch ganz sicher :)“

John_2013

2013 als Preisträger in Deutschland: Das ist John mit seiner Gruppe vor fünf Jahren

Übrigens: John ist nicht der einzige ehemalige Preisträger, dem es in Bonn so gut gefallen hat, dass er für ein Studium zurückgekommen ist. Hier auf dem Blog könnt ihr auch mehr über die Geschichte von Mohammed aus Ägypten erfahren.

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