Von Kairo nach Bonn

von Mohammed Bahaaeldin

IMG_20180701_185436_598Über das Internationale Preisträgerprogramm zu berichten fällt mir persönlich ziemlich schwer; ich weiß nämlich nicht womit ich anfangen soll. Lasst mich zuerst mich selber vorstellen.

Ich heiße Mohammed Bahaaeldin, bin 19 Jahre alt und bin Absolvent der Deutschen Evangelischen Oberschule Kairo in Ägypten. Zurzeit studiere ich mit der Unterstützung eines DAAD Stipendiums Medizin an der Universität Bonn, zusammen mit meiner Freundin Teodora, die ich bei dem IPP kennengelernt habe.

Nicht jeder kann sich vorstellen, dass man ein Monat in Deutschland mit Schülern aus der ganzen Welt verbringen und ohne selber etwas zu bezahlen die schönsten Erfahrungen machen kann. Doch ich habe in diesen 30 Tagen mehr Städte besichtigt als ich mein ganzes Leben in meiner Heimat getan habe. Das Programm war so voll, sodass man nicht genug Schlaf bekommen konnte (und auch wollte!).

Beginn meiner Reise war in Bonn, die Ägypter sind um zwei Uhr nachts angekommen und das Programm des ersten Tages für uns fing schon fünf Stunden später an. In Bonn haben sich einfach alle Leute aus allen Gruppen kennengelernt, es bildete sich eine bunte Familie. Besonderes beim Internationalen Abend konnte die verschiedensten Länder und Kulturen auf einer Bühne erleben. An diesem Abend habe ich auch Teo zum ersten Mal getroffen, weshalb auch Bonn für uns so einzigartig ist.

Mit meiner Gruppe war ich auch in München, Berlin, Köln, Düsseldorf…, die Liste ist einfach zu lang. Auch die zwei Wochen, die ich bei der Gastfamilie in Velbert verbracht habe, waren nicht weniger abenteuerlich. Ich hatte dort die Gelegenheit, mich dem deutschen Alltag anzufreunden und im Freundeskreis meiner Gastschwester Deutschland als Einwohner kennenzulernen. Von dem Gastvater bekam ich auch sehr viele Tipps über das Leben in Deutschland.

Der IPP ist schon zwei Jahre her, doch ich bin immer noch der Meinung, dass dieser eine Monat mein Leben geändert hat. Es hat mich motiviert, ein Studium in Deutschland zu verfolgen. Bonn habe ich als Universitätsstadt gewählt, weil ich von davon während dem IPP sehr beeindruckt wurde. Um dieses Programm wahrhaftig zu verstehen reicht kein Bericht darüber aus, man muss selber Teil davon gewesen sein.

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Ein Gedanke zu “Von Kairo nach Bonn

  1. Lieber Mohammed,
    vielen Dank für deinen tollen Beitrag! Wie schön, dass dir das IPP so gut gefallen hat und du dort sogar deine Freundin kennengelernt hast. Was hat dich denn an Bonn so sehr beeindruckt, dass du gerne dort studieren wolltest? Gibt es noch lustige Geschichten aus eurer Gruppe, an die du dich gerne zurückerinnerst?
    Dein PAD-Team

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